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"Bilder aus meiner Welt"


Auf Einladung von Sonja Freischem und Ingrid König von der evangelischen Kirchengemeinde Meckenheim habe ich an zwei Samstagen mit einer Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung das

Kunstprojekt inklusiv - "Bilder aus meiner Welt" 

betreut. Ein tolles Projekt mit beeindruckenden Ergebnissen!

 

Die Technik

Wir haben mit Soluvlies gearbeitet. Soluvlies ist ein dünnes Vlies, etwas dünner als Küchenkrepp und halb durchsichtig, etwa so wie Pergamentpapier. Und das besondere: Es ist wasserlöslich!

Bei der Arbeit mit Soluvlies legt man sich eine Lage Vlies auf den Tisch, darauf legt man aus Stoffresten, Wollresten oder anderem Material sein "Bild". Dabei dürfen zwischen den einzelnen Stoff- oder Wollstücken zwar Lücken sein, diese sollten aber nicht zu groß sein.

Anschließend wird eine zweite Lage Soluvlies über das fertige Bild gelegt. Dann wird alles mit ein paar Stecknadeln zusammengesteckt, damit nichts mehr verrutschen kann. Jetzt geht es an die Nähmaschine. Über das Bild wird - je nach Geschmack strukturiert in Reihen und Linien oder einfach querbeet mit der Maschine genäht. Wichtig ist, dass am Ende alle Stoff- oder Wollstücke von mindestens einer Naht fixiert sind.

Wenn das alles erledigt ist, dann geht es ans Wasser. Die fertig genähten Bilder werden in kaltes Wasser gelegt. Das Soluvlies löst sich innerhalb weniger Minuten vollständig auf. Fertig bleiben die genähten Bilder.

 

Unser Workshop

Bisher hatten wir zwei Termine. Am ersten Tag wurde die Technik und der Umgang mit den Nähmaschinen erklärt. Einige Teilnehmer hatten noch nie an einer Nähmaschine gesessen, andere wiederum hatten sogar beruflich schon einmal an der Nähmaschine gearbeitet.

Den Teilnehmern wurde ein riesiger Tisch mit Stoffresten aller Art und Farben zur Verfügung gestellt. Daraus konnten sie ihre Fantasiebilder auf das Vlies legen und anschließend nähen. Am späten Nachmittag waren alle Bilder fertig gelegt und genäht. Nun konnte die Bilder ins Wasser gelegt werden. Das war natürlich ein spannender Moment mit vielen Ahhs und OOOOhs.

Am zweiten Tag haben wir die Bilder weiter verarbeitet. Das heißt, die Bilder wurden entweder auf Taschen oder auf Kissenbezüge aufgenäht. Oder sie wurden auf einen Keilrahmen gespannt oder gar hinter Glas gerahmt. Dabei wurde mit jedem Teilnehmer genau überlegt, wie sein Kunstwerk am Besten zur Geltung kommt. Das dauerte ungefähr einen vormittag lang. 

Entstanden sind tolle Kunstwerke, auf die die ganze Gruppe mit Recht riesig stolz ist. Ich habe einige Fotos gemacht. Diese haben zwar sicher nicht die Topqualität, aber ich habe sie trotzdem hier eingestellt, weil ich sie mit möglichst vielen Menschen teilen möchte. Wenn Sie die Bilder anklicken, werden sie deutlich größer dargestellt. Dann läßt sich auch die Technik besser nachvollziehen, weil man die einzelnen Nähte gut sehen kann.

 

Der Workshop ging noch weiter. Am Nachmittag des zweiten Tages wurden weitere Bilder vorbereitet. Diesmal gab es ein konkretes Thema. Für die "Bilder aus meiner Welt" sollte jeder Teilnehmer ein Bild erstellen, welches seine Welt, seine Vorlieben oder Hobbys darstellt. Von riesigen Eisbechern (Schoko, Vanille, Erdbeer) über Schlittschuhlaufen bis zu Wald uns Wiese wurden da weitere tolle Kunstwerke gearbeitet.


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Arbeiten aus dem Workshop